NEU: Rechtliche Grundlagen beim Einsatz von KI

Der Einsatz von Künstliche Intelligenz wie ChatGPT & Co. verspricht eine Erleichterung im Arbeitsalltag, weil Maschinen oder eine Software die Fähigkeit besitzen, Aufgaben zu lösen, die sonst nur mit menschlicher Intelligenz erledigt werden konnten. So ist Künstliche Intelligenz mittlerweile in der Lage, nicht nur Texte und Bilder, sondern auch Filme, Stimmen und Geräusche zu generieren. Als Quelle für die Erstellung dieser „Werke“ nutzen die Programme das Internet. Zwangsläufig stellen sich damit auch Rechtsfragen, was bei der Nutzung von KI zu beachten ist. Dürfen die von KI erstellten Werke einfach weiterverwertet werden oder verletzt der Einsatz von KI möglicherweise Urheberrechte? Wer ist Urheber dieser Werke und welches nationale Urheberrecht ist zu beachten? Kann man diese Werke schützen und wer haftet, wenn die KI gegen geltendes Recht verstößt? Mit welchen Daten darf eine KI „trainiert“ werden und wie können eigene Daten vor der Auslesung fremder KI geschützt werden? In welchem rechtlichen Rahmen kann KI zur (Kunden-)Datenauswertung genutzt werden? All diese Rechtsfragen sollten im Rahmen des gegenwärtigen Stands in der Rechtsprechung und Literatur diskutiert werden.

Themenschwerpunkte

  • kurzer Überblick über populäre KI-Software wie z.B. Chat GPT, DALL-E oder Midjourney.
  • Urheberrechtliche Grundlagen: Welche Werke sind urheberrechtlich geschützt?
  • Data Mining – Trainieren von KI anhand von Büchern, Bildern und anderen Werken Dritter
  • Prompt Engineering und der urheberrechtliche Schutz von Prompts
  • Wer ist bei der Verarbeitung personenbezogener Daten verantwortlich?
  • Wer haftet für KI-Fehler?
  • Dürfen Arbeitnehmer und Freiberufler KI-Tools einsetzen?
  • Zulässigkeit und Grenzen der Verwendung KI-basierter Bilder, Texte, etc.
  • Herstellung und Einsatz von Deepfakes, Kennzeichnungspflichten
  • Schutz der Rechte betroffener Personen (wie z.B. Recht an Bild und Stimme) bei Deepfakes
  • Wie kann KI rechtssicher eingesetzt werden?

Hinweis: In diesem Webinar wird ausschließlich auf die rechtlichen Fragestellungen in Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz eingegangen. Grundlagen zur Anwendung, technische Hintergründe oder praktische Einsatzmöglichkeiten von KI werden nicht behandelt.

Lernziele

Sie bekommen einen Überblick über die rechtlich relevanten Fragestellungen rund um den Einsatz von KI. So können Sie sich frühzeitig mit möglichen Fehlern und Haftungsfragen auseinandersetzen und erfahren, wie Sie Projekte und Verträge mit KI-Klauseln rechtssicher gestalten. Zudem erhalten Sie die Gelegenheit, mit Expertinnen Ihre individuellen Fragen in einer kleinen Gruppe zu diskutieren.

Teilnehmergruppe

  • Dieser Kurs richtet sich an alle, die mit KI arbeiten oder Projekte mit KI umsetzen möchten und die rechtlichen Grundlagen kennen wollen.

Referent:innen

Verena Haisch, Foto by Tanja Paff
Verena Haisch ist erfahrene Expertin im Medien- und PR-Recht und Partnerin bei Cronemeyer Haisch in Hamburg. Zuvor war Haisch in internationalen Wirtschaftskanzleien, zuletzt als Counsel im Hamburger Büro von DLA Piper tätig. Sie unterstützt insbesondere Unternehmen, aber auch Persönlichkeiten im Presse- und Äußerungsrecht und berät diese strategisch im Bereich des Reputation Managements und der Media Litigation. Seit 15 Jahren vertritt Verena Haisch ihre Mandantschaft erfolgreich in Konflikten vor allen Gerichten – vom einstweiligen Rechtsschutz bis hin zu großen Grundsatzverfahren. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Persönlichkeitsschutz im Internet. Einzelpersonen und Politiker*innen unterstützt sie im Kampf gegen Hass und digitale Gewalt gerade in sozialen Netzwerken und ist u.a. als Korrespondenzanwältin für HateAid gGmbH tätig. Für Unternehmen tritt sie besonders häufig wegen negativer Bewertungen auf unterschiedlichsten Plattformen, Warentests und (online-) Berichterstattung auf. Einen weiteren Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet die Unterstützung von Redaktionen, Produktionsfirmen, Journalist*innen und Produzent*innen bei der Entwicklung von rechtssicheren Formaten, TV-Beiträgen (z.B. Doku-Dramen) und bei der Gestaltung von Verträgen.
Rasche_Theresia
Theresia Rasche ist Partnerin in der Kanzlei lexICT legal. Als Rechtsanwältin unterstützt sie Künstler*innen und Unternehmen im Urheber- und Medienrecht sowie im gewerblichen Rechtsschutz. Zudem arbeitet sie als TÜV-zertifizierte Datenschutzbeauftragte und Senior Consultant für die Datenschutzberatung lexICT. Darüber hinaus lehrt sie Medienrecht an der Hochschule Hannover und hält regelmäßig Vorträge für Start-Ups über rechtssichere Social Media Nutzung, Website-Auftritte und Werbemaßnahmen.

Termine:

03.07.2024 als Webinar

16.09.2024 als Webinar

10.12.2024 als Webinar

Uhrzeit:

von 10:00 bis 14:00 Uhr

Teilnehmeranzahl:

maximal 8 Personen

Teilnahmegebühr:

490,00 Euro zzgl. 19% MwSt.
(583,10 Euro inkl. MwSt.)

Alternative Seminartipps:

Das Thema ist doch nicht ganz das richtige oder der Termin passt nicht? Alternative Workshops rund um das Thema Recht in PR und Marketing finden Sie hier.

Telefonische Beratung:

+49 40 2263 9660

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